
Die Fangflotten der Weltfischerei breiten sich über den gesamten Globus aus und hinterlassen dabei ihre Spuren.
Seit 1950 habe sie ihren zerstörerischen Aktionsradius verzehnfacht: 100 Millionen Quadratkilometer werden so intensiv befischt, dass die Ökosysteme bereits stark geschädigt sind. Das entspricht einem Drittel der Oberfläche des gesamten Weltmeeres. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des WWF.
Bereits 30 % des unter EU-Flagge gefangenen Fisches stammen aus nicht-europäischen Fangregionen. Das intensiv befischte Einsatzgebiet der europ. Fischer hat sich binnen 50 Jahren verdreifacht. Gefischt wird zum Beispiel Seehecht vor Westafarika, Makrele vor Südamerika sowie Thunfisch im Indischen Ozean. Heute unterhält die EU 13 Fischereiabkommen mit Drittstaaten.
"Wir haben die Meere gründlich ausgebeutet. Es ist ein Zeichen für Überfischung, wenn mit mehr Aufwand nicht auch mehr Fisch gefangen wird und nur noch Jungfisch ins Netz geht", so Uwe Johannsen vom WWF.
Gesamter Bericht unter www.wwf.de
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